
Gelbe Briefe
Goldener Bär auf der Berlinale! | Vom Oscar-nominierten Regisseur İlker Çatak (“Das Lehrerzimmer”)! | HH-Premiere mit Regie am 2.3. ist AUSVERKAUFT
Derya (Özgü Namal) und Aziz (Tansu Biçer), ein gefeiertes Künstlerehepaar aus Ankara, führen mit ihrer 13-jährigen Tochter Ezgi ein erfülltes Leben – bis ein Vorfall bei der Premiere ihres neuen Theaterstücks alles verändert. Über Nacht geraten sie ins Visier des Staates und verlieren ihre Arbeit und ihre Wohnung. Sie gehen nach Istanbul, wo sie vorläufig bei der Mutter von Aziz unterkommen.
Während sich Aziz mit Gelegenheitsjobs durchschlägt und an seinen Überzeugungen festhält, sucht Derya nach einem Ausweg, der sie finanziell unabhängig macht. Nach und nach vergrößert sich die Distanz zwischen ihnen und ihrer Tochter, bis sie sich zwischen ihren Wertvorstellungen und der gemeinsamen Zukunft als Familie entscheiden müssen.
Nach dem international gefeierten und preisgekrönten Film DAS LEHRERZIMMER legt der Oscar®-nominierte Regisseur İlker Çatak mit GELBE BRIEFE erneut ein brisantes und packendes Meisterwerk vor. Im Mittelpunkt steht ein Paar, das durch die Willkür eines autoritären politischen Systems unter Druck gerät und sich zwischen seinen Idealen und Anpassung entscheiden muss. Eindrucksvoll getragen von den türkischen Schauspielstars Özgü Namal und Tansu Biçer schafft İlker Çatak ein intensives und brandaktuelles Drama über Mut und Macht, das die universellen, großen gesellschaftspolitischen Fragen unserer Zeit in den Fokus nimmt.
GELBE BRIEFE vereint zahlreiche renommierte Crewmitglieder, die bereits bei DAS LEHRERZIMMER mitgewirkt haben, darunter die mehrfach preisgekrönte Kamerafrau Judith Kaufmann (HELDIN), Szenenbildnerin Zazie Knepper sowie Editorin Gesa Jäger und Komponist Marvin Miller. Produziert wurde der Film von if… Productions (Produzent: Ingo Fliess), gemeinsam mit Haut et Court (Paris) und Limanfilm (Istanbul). Gedreht wurde der Film komplett auf türkisch – interessanterweise aber komplett in Deutschland. Zitat aus Der SPIEGEL:
“Was wirkt wie eine Sparmaßnahme, ist eine bewusste Setzung: Statt in der Türkei zu drehen, wo die Geschichte von “Gelbe Briefe” spielt, macht der deutschtürkische Regisseur İlker Çatak zwei deutsche Städte zu Laiendarstellern. Die Hauptstadt Berlin spielt den türkischen Regierungssitz Ankara, Hamburg übernimmt die Rolle der liberalen Metropole Istanbul – weil man dort so anschaulich mit der Fähre über die Elbe schippern kann, als würde man in Istanbul den Bosporus zum Stadtbezirk Kadıköy auf der asiatischen Seite überqueren, wie es im Film geschieht.”
Wir zeigen die dt.F. und die OmU-Fassung (türkisch mit dt. UT). OmU-Vorstellungen sind mit diesem Logo ausgezeichnet:
Vorstellungen ohne Kennzeichnung laufen in deutscher Sprachfassung.
Für die HH-Premiere am 2.3., 19:30 begrüßen wir in Zusammenarbeit mit der ZEIT STIFTUNG BUCERIUS:
İlker Çatak, Regisseur
Dr. Carsten Brosda, Senator der Hamburger Behörde für Kultur und Medien
Moderation: Shila Behjat, Kulturredakteurin bei ARTE und Journalistin

© Johannes Duncker © Marcelo Hernandez © Markus Hurzek
Wir zeigen die dt.F. und die OmU-Fassung (türkisch mit dt. UT). OmU-Vorstellungen sind mit diesem Logo ausgezeichnet:
Vorstellungen ohne Kennzeichnung laufen in deutscher Sprachfassung.
Deutschland, Frankreich, Türkei 2026 • Genre: Drama • Länge: 128 • Regie: İlker Çatak • Schauspieler: Özgü Namal, Tansu Biçer, Leyla Smirna Cabas • FSK: ab 12
Kinostart im zeise am Donnerstag, den 5.3.26
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