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Als Helens geliebter Vater stirbt, wird sie von tiefer Trauer überwältigt und verliert sich in Erinnerungen an ihre gemeinsame Zeit beim Beobachten von Vögeln und beim Erkunden der Natur. Besessen von der Idee, selbst einen Habicht abzurichten, holt sie den imposanten Vogel Mabel zu sich nach Cambridge.
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Fanny und Tom sind seit über 20 Jahren glücklich verheiratet. Tom, ein Ingenieur mit Perfektionismus-Passion, tüftelt am liebsten an Erfindungen. Doch weder seine im Dunkeln leuchtenden Hausschuhe noch das Kreditkartenglücksrad haben es zum Prototypen geschafft. Die Familienkasse ist leer, das Haus samt geliebter Werkstatt soll verkauft werden. Es könnte insgesamt besser laufen, als ihm eines Tages Fanny ein Geheimnis anvertraut: sie hatte noch nie in ihrem Leben einen Orgasmus. Inspiriert von ihrer extrem engagierten Sexualtherapeutin will sie das nun dringend ändern und entsprechend ins Training einsteigen. Tom ist schockiert, doch was folgt, ist keine Krise, sondern ein Pakt.
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Zwei Zeitebenen und zwei Perspektiven verweben sich zu einem vielschichtigen Spiel zwischen Realität und Fiktion: Die erfolgreiche Werbefilmregisseurin Elsa stürzt sich nach dem Tod ihrer Mutter in ihre Arbeit, ohne sich Raum zum Trauern zu geben.
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Nach 15 Jahren Ehe steckt die Beziehung von Angela (Olivia Wilde) und Joe (Seth Rogen) in der Krise. Gemeinsame Abendessen mit anderen Paaren gab es schon lange nicht mehr. Als Angela spontan die Nachbarn aus der Wohnung über ihnen einlädt, zeigt sich, dass Pina (Penélope Cruz) und Hawk (Edward Norton) ihnen mehr Sympathie entgegenbringen als die distanzierten Begegnungen im Fahrstuhl bislang vermuten ließen. Was als geselliger Abend mit Smalltalk über Käse, Wein und Inneneinrichtung gedacht war, entwickelt sich zu einer aberwitzigen Achterbahnfahrt der Gefühle. Wer spielt hier mit wem, und wer wird am Ende die Kontrolle verlieren?
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Das letzte Foto, das Jessie gemacht hat, zeigt die Sonne über Berlin. Sie hängt da, als wäre nichts geschehen. Aber Ella hat ihre Tochter verloren. Was ihr bleibt, ist Jessies kleine Schwester und die komplizierte Beziehung zu dem Jungen, dem alle die Schuld geben. Das merkwürdige Trio landet in einem Familienurlaub, den es so nie gab. Unter der flirrenden Sonne Teneriffas verweben sich Erinnerung und Gegenwart unauflöslich ineinander. Die Geister sind überall.
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Eberhofer (Sebastian Bezzel) im Neubau, Birkenberger (Simon Schwarz) im Saustall und Susi (Lisa Maria Potthoff) (fast) im Bürgermeisteramt – und als wäre das Chaos in Niederkaltenkirchen nicht schon perfekt, geht auch noch die Oma (Enzi Fuchs) auf Kur! Gut, dass die neue Haushaltshilfe Julika (Lara Ma doki) ganz zur Freude von Papa (Eisi Gulp) und Leopold (Gerhard Wittmann) für Ordnung auf dem Eberhofer-Hof sorgt, während Franz sich wohl oder übel zwischen Susis Wahlkampf und dem neuen Hobby von Sohn Paul zurechtfinden muss. Als der örtliche „Steckerlfischkönig“ plötzlich mausetot auf dem neu errichteten Golfplatz liegt, kommt das dem Dorfsheriff deshalb gar nicht so ungelegen.
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Einmal nach Syrakus und zurück – davon träumt Paul Gompitz (Charly Hübner). Mit einer Reise nach Sizilien will er auf den Spuren des Dichters Johann Gottlieb Seume wandeln. Da gibt es nur ein Problem: Wir schreiben das Jahr 1982 und Paul lebt in der DDR. Alle Versuche, eine offizielle Genehmigung für seine Ausreise zu bekommen, scheitern. Eine Besuchsreise zu seiner Cousine? Die Mitgliedschaft in der Liga für Völkerfreundschaft? Eine Studienreise? Alles wird abgelehnt! Was bleibt ihm anderes übrig? Paul muss seine Flucht planen. Was die Sache nicht einfacher macht: Er will danach auch wieder nach Hause zurück. Zurück nach Rostock, zur Ostsee, zu seiner Frau Anne (Lina Beckmann). Paul ersinnt einen verwegenen Plan …
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Nach Jahren liebloser Fortsetzungen und schwindender Fanbasis wird das Slasher-Franchise Camp Miasma einer ambitionierten jungen Regisseurin zur Wiederbelebung überlassen. Als sie den einstigen Star der Originalfilme besucht, eine mittlerweile zurückgezogen lebende Schauspielerin, die von Geheimnissen umgeben ist, geraten die beiden Frauen in eine blutgetränkte Welt voller Begehren, Angst und Wahnvorstellungen.
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Hiddensee, ein nur 17 Kilometer langer Streifen Land in der Ostsee, geliebt als Sehnsuchtsort der Freiheit. Sonnenanbeter, Nacktbader, Künstler, Punks und Prominente strömen seit jeher in Scharen auf die Insel. Der Dokumentarfilm reist durch ein ganzes Jahrhundert bis in die goldenen 1920er zurück, als die intellektuelle Avantgarde hier zu Hause ist – wie Stummfilmstar Asta Nielsen oder Literatur-Nobelpreisträger Gerhart Hauptmann. Damals wie heute ist Hiddensee gezeichnet von politischen Verwerfungen, die sich im ganzen Land abspielen. Deutschland im Miniaturformat. Mehrere Erzählstränge, verschränkt über Zeiten und Generationen, führen schließlich zu den sich unaufhörlich zuspitzenden Spannungen der Gegenwart.
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Nach 14 Jahren auf dem Festland kehrt Hein in seine Heimat zurück – das einzige Dorf auf einer abgelegenen Nordseeinsel. Zu seiner Überraschung erkennt ihn die eingeschworene Dorfgemeinschaft nicht wieder. Sogar sein Kindheitsfreund Friedemann distanziert sich von ihm, obwohl sie einst unzertrennlich waren. Um herauszufinden, ob Hein wirklich der ist, für den er sich ausgibt, rufen die Bewohner*innen ein Dorfgericht ins Leben. Doch im Verlauf des Prozesses mehren sich die Ungereimtheiten. Heins Erinnerungen an seine Jugend unterscheiden sich grundlegend von denen der geladenen Zeug*innen.
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Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs begeben sich Literaturnobelpreisträger Thomas Mann (Hanns Zischler) und seine Tochter, die Schauspielerin, Autorin und Kabarettistin Erika (Sandra Hüller), auf eine Reise durch ein Deutschland in Trümmern – von Frankfurt in der amerikanischen Besatzungszone bis ins sowjetisch kontrollierte Weimar. Zum Goethe-Jubiläum wünscht man sich auf beiden Seiten der innerdeutschen Grenze Worte des Trostes, der Zustimmung und der Vergebung vom größten aller Erzähler. Zwischen euphorischen Wagner-Erben und literarisch versierten Generälen wird Deutschlands wichtigster Schriftsteller hofiert und manchmal auch beschimpft, während das Drama seiner eigenen Familie leise eskaliert.
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Albrecht Weinberg, der letzte ostfriesische Überlebende des Holocaust, ist am 12. Mai 2026 im Alter von 101 Jahren verstorben. In “Albrecht Weinberg – Es ist immer in meinem Kopf” nimmt er uns mit auf eine letzte Reise durch Norddeutschland – in seine alte Heimat, die sich heute fremd anfühlt. Nach Auschwitz und dem Mord an einem Großteil seiner Familie wanderte er 1947 aus. Die Freiheitsstatue in New York wurde für ihn zum Versprechen eines neuen Lebens. „You must forget about it“, sagten sie ihm in Amerika. Er hat es versucht – und ist doch daran gescheitert. Wie soll man das Unvorstellbare vergessen?
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Was in den 90er-Jahren als ironisches Schlagerprojekt unter Tübinger Freunden begann, entwickelte sich über Jahrzehnte zu einem generationsübergreifenden Kultphänomen: Dieter Thomas Kuhn & Band. Im Sommer 2024 begleitet der Film die achtköpfige Band auf ihrer großen Open-Air-Tour quer durch Deutschland – vor Tausenden Fans mit Sonnenblumen, Glitzer und aufgeklebten Brusthaartoupets.
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Ratzeburg, Ende der 50er Jahre. Eine Kleinstadt an der Grenze zur DDR – und der letzte Ort, von dem irgend jemand eine sportliche Revolution erwartet. Hier unterrichtet Karl Adam Mathematik, Physik und Sport und trifft auf eine vaterlose Generation junger Männer, Außenseiter, Einzelkämpfer, die nicht wissen, wohin mit ihrer Wut. Doch Adam sieht etwas in diesen Männern, das sonst niemand sieht. Er setzt sie in einen Ruder-Achter und gibt ihnen mehr als ein Ventil – er gibt ihnen eine Perspektive. Adams unkonventionelle Methoden führen zu ersten Erfolgen, doch die Funktionäre des elitären deutschen Rudersports belächeln und sabotieren ihn. Einer der Ruderer, Hans Lenk, kämpft darüber hinaus gegen eine Grenze, die immer unüberwindbarer wird. Seine große Liebe Ulla lebt nur wenige Kilometer entfernt, auf der anderen Seite des Ratzeburger Sees. In der DDR.
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Inspiriert von der schwarzen und lateinamerikanischen Underground-Ballroom-Kultur New Yorks gründen Sun, Teddy und Xyza Ballroom-Communities in Südostasien – als sichere Zufluchtsorte vor Homophobie, Transfeindlichkeit, Colorism und HIV-Stigmatisierung.
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Ein eindrückliches Panorama des letzten Jahrhunderts deutscher Geschichte in einem Haus an einem märkischen See: Schauplatz für Geschichten und Lebenswege der wechselnden Besitzer und ihrer Schicksale, die miteinander verwoben und von monumentalen historischen Ereignissen geprägt sind. Die Bewohner erleben die Weimarer Republik, das Dritte Reich, den Krieg und dessen Ende, die DDR und die Wendezeit, während sie auf der Suche nach Heimat und einem Ort der Zugehörigkeit sind.
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