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Ein einfacher Unfall

Goldene Palme in Cannes 2025!

Vahid, ein aserbaidschanischer Automechaniker, wurde einst von den iranischen Behörden inhaftiert. Während seiner Haft wurde er mit verbundenen Augen verhört und misshandelt. Eines Tages betritt ein Mann namens Eghbal Vahids Werkstatt. Seine Beinprothese knarrt, und Vahid glaubt, einen seiner ehemaligen Folterer zu erkennen. Er entführt ihn und will gemeinsam mit anderen Opfern Rache an ihm nehmen. Aber ist Eghbal wirklich der Mann, für den sie ihn halten?

Was als kleiner Unfall beginnt, löst eine Eskalation von Ereignissen aus: Jafar Panahis neuer Film ist eine trotzige politische Abrechnung mit dem iranischen Regime und zugleich ein packender Thriller. 

Wir zeigen die dt.F. und die OmU-Fassung (persisch mit dt. UT). OmU-Vorstellungen sind mit diesem Logo ausgezeichnet: Vorstellungen ohne Kennzeichnung laufen in deutscher Sprachfassung. 

Film-Tipp von VISION KINO – Mehr Infos und Schulmaterial gibt es hier!
 

Infotext zur Reihe Film und Psychoanalyse, in deren Rahman EIN EINFACHER UNFALL am 22.2. gezeigt wird:

Oft haben Psychoanalytiker:innen Filme verwendet, um die jeweiligen Protagonist:innen und Handlungen psychoanalytisch zu deuten, grade so, als hätten sie es mit Patient:innen zu tun und nicht in erster Linie mit Kunstwerken, die uns etwas – im besten Fall Neues – zu sagen haben.

Schon Freud hatte bemerkt, dass der Dichter dem Psychoanalytiker voraus geht. Dies kann man sicher auch auf die “siebte Kunst”, den Film, übertragen.

Unser Ausgangspunkt für die vorgeschlagene Filmreihe ist die These:
Die cineastischen Werke können ein implizites Wissen enthalten, dessen Formulierung zugleich die Struktur und die Wirkung eines Films zu erklären hilft und das es für die psychoanalytische Theorie zu entdecken gilt. Wir wollen verschiedene Filme  daraufhin befragen, was sie uns aus psychoanalytischer Sicht zu sagen haben und inwiefern diese Fragestellung neue Aspekte für die psychoanalytische Theorie und für die Filmtheorie liefern kann.

Die Reihe richtet sich an ein interessiertes Publikum, ob fachlich vorgebildet oder nicht.
In Zusammenarbeit mit dem Zeise-Kino und im Rahmen des IPPK (Institut für Philosophie, Psychoanalyse, Kulturwissenschaften) wird die Reihe als Matinée Sontags um 11 Uhr in 2-monatlichem Abstand veranstaltet. Auf eine kurze Einführung und Vorstellung des jeweiligen Films soll eine gemeinsame Sichtung und anschließend ein psychoanalytischer Thesenvortrag und eine Diskussion folgen.

Zu Gast:

Dr. phil. Birgit Meyer zum Wischen, Psychoanalytikerin (www.psychoanalyse-elbvororte.de), Praxis in Hamburg, Mitherausgeberin von „Y“.
Dr. med. Michael Meyer zum Wischen, Psychoanalytiker und Facharzt für Psychotherapeutische Medizin (www.meyerzumwischen.de), Praxis in Hamburg, Mitherausgeber der Zeitschrift „Y“.
Dr. phil. Barbara Buhl, Psychoanalytikerin, Coach und Dramaturgin, ehem. Leiterin der Abteilung Fernsehfilm und Kino beim WDR in Kölnwww.barbarabuhl.de
Martin Gies, Drehbuchautor und Regisseur, u.a. bei div. „Tatort“-Formaten wie z.B.“Schimanski“, zahlreichen Fernsehfilmen und Serien



Iran, Frankreich, Luxemburg 2025 • Genre: Drama • Länge: 103 • Regie: Jafar Panahi • Schauspieler: Vahid Mobasseri, Mariam Afshari, Ebrahim Azizi • FSK: ab 16

Kinostart im zeise am Donnerstag, den 8.1.26

Spielplan

Fr., 9.1. 18:00 | 20:15
Sa., 10.1. 17:15 | 20:30
So., 11.1. 11:00 OmU | 19:15
Mo., 12.1. 18:30
Di., 13.1. 16:45 OmU | 21:15 OmU
Mi., 14.1. 11:00 OmU | 20:30
So., 22.2. 11:00 Im Rahmen der Reihe Film & Psychoanalyse - Mit Filmgespräch!


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